Scilab
Dezember 9, 2009
Scilab ist ein umfangreiches, leistungsfähiges und freies Software-Paket für Anwendungen aus der numerischen Mathematik. Scilab wird u. a. für technische und wissenschaftliche Anwendungen in Lehre, Forschung und Industrie eingesetzt.
Anwendungen:
- 2D- und 3D-Graphik in allen gängigen Formen inklusive Animation mit der Möglichkeit der Integration von GNU Plot (oder/und LabPlot).
- Lineare Algebra
- schwach besetzte Matrizen (sparse matrices)
- Polynom-Berechnungen und rationale Funktionen
- Interpolation und Approximation
- Statistik
- Systemtheorie
- Regelungstechnik
- Simulation
- Digitale Signalverarbeitung
- I/O-Funktionen zum Lesen und Schreiben von Daten (ASCII-, Binär- und auch Sound-Dateien in verschiedenen Formaten)
- Bilddatenverarbeitung
Nachteile:
- die Darstellung der mathematischen Ausdrücke ist nicht sehr ansprechend
- man muss sich zuerst in die erforderliche Syntax einarbeiten
Beispielrechnungen:
- Matrizen:
Im Beispiel wird die Matrix A deklariert, deren Inverse mit der Funktion inv(A) berechnet und der Variablen B zugewiesen. Die Multiplikation beider Matrizen ergibt die Einheitsmatrix.
-->A=[0 1;2 4] A = ! 0. 1. ! ! 2. 4. ! -->B=inv(A) // Inverse B = ! - 2. .5 ! ! 1. 0. ! -->A*B ans = ! 1. 0. ! ! 0. 1. !
In Scilab enthaltene Zusatzpakete:
Im Lieferumfang von Scilab sind mächtige zusätzliche Werkzeuge verfügbar, so unter anderem:
- Scicos —> zur graphischen Modellierung und Simulation dynamischer Systeme(ein hybrid-dynamic Systemmodeller und -simulator
- SIP —> (Scilab Image Processing toolbox), ein Programmpaket zur Bilddatenverarbeitung, das Bilddateiformate wie BMP, JPEG, GIF, PNG, TIFF, XPM, PCX und einige mehr in Schwarzweiß oder Farbe verarbeiten kann.
Eine ausführliche Einführung ins Scilab
Links: